Kinder und Hausstaubmilbenallergie

Children and house dust mite allergy

Kinder erwarten, dass Mama und Papa ALLES wissen. Aber manchmal brauchen auch Sie Antworten.

Unser neues Informationszentrum für Hausstaubmilbenallergien, das speziell für Eltern entwickelt wurde, bietet Schritt-für-Schritt-Anleitungen und einfache Tools, die Ihrem Kind den Einstieg erleichtern.

Deshalb, liebe Eltern: Erkennen Sie die Symptome einer Hausstaubmilbenallergie und handeln Sie danach!

Hausstaubmilbenallergie bei Kindern

Eine Hausstaubmilbenallergie ist eine Atemwegsallergie, die einige Kinder betrifft. Die winzigen Staubmilben leben fast überall dort, wo Menschen leben. Sie ernähren sich von abgestorbenen Hautschüppchen und sammeln sich an gemütlichen Orten an, wo sie Nahrung finden – in Betten, Stofftieren, Sofas und Teppichen.

Ein einziges mikroskopisch kleines Partikel Milbenkot kann ausreichen, um eine allergische Reaktion auszulösen. Typische Symptome sind eine verstopfte oder laufende Nase, Niesen und juckende Augen.

Eine unkontrollierte Hausstaubmilbenallergie kann schwerwiegende Folgen haben

  • Ihr Kind fühlt sich zu Hause möglicherweise schlechter, da dort auch Hausstaubmilben leben.
  • Symptome können den Schlaf stören, wodurch Ihr Kind tagsüber müde ist.
  • Das Kind fühlt sich aufgrund der Allergie möglicherweise traurig oder unwohl.
  • Hausstaubmilben gedeihen in Matratzen und Bettzeug, was Übernachtungen erschweren kann.
  • Manche Kinder leiden häufig unter Nasennebenhöhlenentzündungen und Schmerzen.
  • Symptome können früh beginnen und sich später zu allergischem Asthma entwickeln.

Es ist praktisch unmöglich, Hausstaubmilben vollständig zu beseitigen, egal wie gründlich Sie waschen und putzen. Ihr Kind kann den Kontakt mit Hausstaubmilben auch bei Freunden, in der Schule, im Bus und anderswo nicht vermeiden.

Symptomlindernde Medikamente können allergische Symptome vorübergehend blockieren oder reduzieren. Eine Allergieimpfung hingegen kann eine lang anhaltende Wirkung haben, indem sie das Immunsystem schrittweise umprogrammiert, sodass es lernt, Hausstaubmilben zu tolerieren.

Wenn Ihr Kind unter störenden Allergiesymptomen leidet, könnte es an der Zeit sein, einen Arzttermin zu vereinbaren, falls Sie dies noch nicht getan haben. Es ist immer eine gute Idee, vorbereitet zu sein.

Erweitern Sie Ihr Wissen über Hausstaubmilbenallergie und sprechen Sie mit dem Arzt, um herauszufinden, welche Optionen für Ihr Kind am besten sind.

ALLERGENE VERMEIDEN

und Symptome reduzieren

  • Reduzieren Sie den Kontakt Ihres Kindes mit Allergenen, die die Allergie auslösen, und vermeiden Sie allergische Reaktionen
  • Erfahren Sie, was die Symptome auslöst, und bringen Sie Ihrem Kind bei, diese zu meiden
  • Bitten Sie Ihren Arzt um Rat und erhalten Sie spezifische Anweisungen bezüglich der Allergie Ihres Kindes
Wie erleben Kinder eine Hausstaubmilbenallergie?

Kinder können Symptome wie verstopfte Nase oder Schnupfen, Husten, Niesen, Atembeschwerden, juckende und tränende Augen sowie eine Verschlechterung des Ekzems (atopische Dermatitis) haben.

Symptome einer Hausstaubmilbenallergie können einer Erkältung ähneln, doch anders als bei einer Virusinfektion verschwinden sie nicht.

Die Beschwerden sind meist nachts oder morgens am schlimmsten, was aufgrund schlechten Schlafs zu Müdigkeit führt.

Ist Hausstaubmilbenallergie dasselbe wie Stauballergie?

Hausstaubmilbenallergie wird manchmal als „Stauballergie“ bezeichnet. Dieser Begriff ist irreführend, da nicht der Staub selbst die Allergie auslöst, sondern die Hausstaubmilben.

Hausstaubmilben leben in Textilien, insbesondere in Bettzeug, wo sie sich schnell vermehren und Körperteile und Kot hinterlassen – die Substanzen, auf die allergische Personen reagieren.

Beachten Sie, dass Kinder mit empfindlichen Schleimhäuten auf Staub reagieren können, auch wenn sie nicht allergisch gegen Hausstaubmilben sind.

Wann ist eine Hausstaubmilbenallergie am schlimmsten?

Kinder, die gegen Hausstaubmilben allergisch sind, können das ganze Jahr über Symptome haben. Die Symptome verschlimmern sich jedoch häufig im Winter, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist und die Kinder mehr Zeit in Innenräumen verbringen.

Die Symptome sind in der Regel am stärksten, wenn das Kind im Bett liegt, wo die Hausstaubmilbenkonzentration am höchsten ist. Dies kann den Schlaf stören und am nächsten Tag zu Müdigkeit führen. Aktivitäten wie Spielen, Kissenschlachten oder Aufräumen können auch Hausstaubmilbenallergene aufwirbeln und Symptome verursachen.